Fussballbotschafter Fabian Schär

Vom Bankschalter in die Raiffeisen Super League und jetzt weiter in die spanische Primera División. Fabian ist Raiffeisen Fussballbotschafter und gibt uns einen Einblick in sein Leben.

Fabian Schär mit Nachwuchs
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    Raiffeisen freut sich mit Fabian Schär, ehemaliger Lehrling und Mitarbeiter der Raiffeisenbank Wil und Umgebung, einen tollen Athleten und exzellenten Botschafter zu haben. Er passt nicht nur aufgrund seiner beruflichen Vergangenheit, sondern auch wegen seiner persönlichen Art perfekt zu Raiffeisen.

    Mit viel Engagement und Freude besucht Fabian von Zeit zu Zeit die Raiffeisen Football Camps und gibt den Mädchen und Buben wertvolle Tipps. Das Strahlen in den Augen der Kinder lässt keinen Zweifel offen.

    Eine Lehre fürs Leben

    Nati-Verteidiger Fabian Schär hat den Sprung in die Bundesliga geschafft und zieht nun weiter in die höchste spanische Spielklasse. Seine vielseitige Karriere führte ihn über den FC Basel – und begann einst auf der Raiffeisenbank in Wil.

    Fabian Schär
    Fabian Schär

    Eigentlich dürfte es eine Karriere wie diejenige von Fabian Schär gar nicht mehr geben. Im Schweizer Nachwuchsfussball wird derart professionell gearbeitet, dass Talente schon früh gesichtet und gefördert werden und bei den Spitzenvereinen des Landes zu Profis reifen. 

    So erlebten es auch Fabian Schärs Jahrgangskollegen, die heute mit ihm in der Nationalmannschaft spielen. 2007 wurde Xherdan Shaqiri als FCB-Spieler an einem internationalen Juniorenturnier zum besten Spieler gewählt, sein Teamkamerad Granit Xhaka kam auch schon in der U21 des Klubs zum Zug und Admir Mehmedi stürmte im damals vielgerühmten Nachwuchs des FCZ. Und Fabian Schär? Er bewarb sich damals bei der Raiffeisenbank in Wil für eine Banklehre. Und wurde sofort eingestellt. 

    Heute, acht Jahre später, verlaufen die Karrieren wieder in ähnlichen Bahnen. Alle vier spielen mittlerweile in grossen Ligen wöchentlich in ausverkauften Stadien. Den kleinen Umweg, den der 23-Jährige nehmen musste, sieht er heute als Vorteil: «Ich weiss, dass das, was ich habe, nicht selbstverständlich ist. Und ich habe eine Ahnung, was es heisst, normal zu arbeiten.» 

    Denn auch als Fabian Schärs Stern beim FC Wil aufgeht, gibt er seinen Job auf der Raiffeisenbank nicht auf. Er absolviert gar noch die Berufsmatur, was ihm sein Arbeitgeber mit der nötigen Flexibilität ermöglicht. «Mir war bewusst, wie wichtig eine gute Ausbildung ist», sagt er rückblickend. Vielleicht war es gerade dieser Ausgleich, der Fabian Schärs Laufbahn erst richtig lancierte. 

    Hatte es ihm kurz zuvor noch beim FC Wil nicht für den Aufstieg in die Elite-Junioren gereicht, ging es in der Folge rasend schnell: Mit 17 Debüt in der Challenge League, mit 19 der Wechsel zum FC Basel, mit 20 im Europa-League-Halbfinal und das erste Nati-Aufgebot. Diesen Sommer wechselte er als dreifacher Meister und WM-Teilnehmer zur TSG Hoffenheim in die Bundesliga. 

    Bei einem solchen kometenhaften Aufstieg besteht die Gefahr, dass ein junger Fussballer etwas die Bodenhaftung verliert. Nicht so bei Fabian Schär. Sein ungewöhnlicher Werdegang habe ihn auch Demut gelehrt, meint er. «Er ist völlig der Gleiche geblieben», sagt auch sein ehemaliger Praxisausbildner Philipp Kammermann. Noch heute besucht Fabian seinen alten Arbeitsplatz regelmässig, wenn er die Zeit findet. Dass er dann jeweils für alle einen Znüni mitbringt, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. 

    Die Selbstverständlichkeit war es auch, die Fussballexperten bei Fabian Schärs Auftritten so verblüfft hat. In der Champions League bestand er gegen Weltstars, mit einer unglaublichen Souveränität verwandelte er wichtige Elfmeter, als würde er schon seit Jahren auf höchstem Level spielen. Ob der Gegner Kriens oder Brasilien hiess, Schär war der Aufgabe gewachsen und erledigte seinen Job mit beeindruckender Coolness. Nie riskierte er zu viel, nie versuchte er, mit spektakulären Aktionen aufzufallen. 

    So hält er es auch neben dem Platz. «Ich gehöre nicht zu denen, die mit der Lohntüte sofort ins Autohaus oder zum Juwelier rennen», sagt er. Seine Erfahrungen als Bankangestellter haben ihn gelehrt, seinem Geld Sorge zu tragen. Noch immer ist er «überdurchschnittlich informiert» über die Finanzwelt und kann deshalb – im Gegensatz zu fast allen andern Profifussballern – sein Vermögen selber verwalten. 

    Dank seiner abwechslungsreichen Laufbahn hat Fabian Schär Werte auf den Weg mitbekommen, denen er auch als Fussballstar treu bleiben will. Er mag keine Vorzugsbehandlung, und er will auf keinen Fall dem Klischee des arroganten Fussballers entsprechen. Und darauf achtet er stets. Denn: «Das ist nicht das Bild, das ich abgeben will.» 

    Kein Wunder behagt ihm der Rummel abseits des Platzes nicht sonderlich. Lieber steht er auf dem Platz und trägt mit seinem soliden Abwehrspiel und seinen gefürchteten langen Bällen dazu bei, dass sein Team erfolgreich sein kann. Auch wenn er mit seiner Karriere ein absoluter Ausnahmefall ist, meint er überzeugt: «Ich würde alles nochmals gleich machen.» Die Raiffeisenbank hat zwar einen tollen Mitarbeiter verloren, aber dank ihr hat die Schweiz einen herausragenden und sympathischen Fussballer gewonnen.

    Mämä Sykora, 6. August 2015

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